Nach dem EssenÜbelkeit / Erbrechen
Übelkeit ist eine Befindlichkeitsstörung, die vielen Menschen bisweilen zu schaffen macht. Übelkeit ist selbst keine Krankheit, sondern ein Warnsignal des Körpers, der damit anzeigt, dass er etwas nicht verträgt. Betroffene können das Unwohlsein schwer beschreiben, ihnen ist „flau im Magen“. Meistens bleibt es beim „sich übel fühlen“, aber manchmal ist es auch ein Vorbote des Erbrechens. Häufig bricht gleichzeitig kalter Schweiß aus und ein Schwindelgefühl setzt ein, weil der Blutdruck abfällt. Das Gesicht wird auffallend blass. Müdigkeit, Kopfschmerzen und Angstgefühle können hinzukommen. Bauch- und Zwerchfellmuskeln ziehen sich schlagartig zusammen, der saure Mageninhalt sucht sich abrupt seinen Weg nach außen.

Übelkeit und ErbrechenWie es dazu kommt
Sowohl Übelkeit als auch Erbrechen werden über das Brechzentrum im Gehirn ausgelöst. Über Nerven ist es mit dem Verdauungstrakt und dem Gleichgewichtsorgan (Innenohr) verbunden und steuert den Übelkeits- und Brechvorgang. So vielfältig wie die Symptome sind auch die Verursacher. Meist gehen sie aber mit Aufnahme von Nahrungsmitteln (bestimmte Speisen oder auch zu fetthaltiges Essen) und einem gestörten Verdauungssystem einher.
Werden Verarbeitung und Weitertransport von Nahrung und Fetten verlangsamt oder gestoppt, verweilt der Mageninhalt zu lange im Verdauungstrakt und kann nicht richtig verdaut werden. Die Rezeptoren im Verdauungstrakt melden über Nervenbahnen an das Gehirn, dass etwas nicht in Ordnung ist. Diese Signale werden im Brechzentrum des Gehirns in das Gefühl „Übelkeit und Unwohlsein“ umgewandelt.