ÜbelkeitEin Warnsignal, das von der ständigen Angst begleitet wird, sich übergeben zu müssen.

Ursachen und Symptome

Es ist wirklich übel, wenn einem übel ist. Alles konzentriert sich auf das unangenehme Gefühl im Oberbauch und die Frage, ob es zum Erbrechen kommt oder nicht. Denn im Hintergrund haben Magen und Darm an das Brechzentrum im Gehirn die Botschaft gesendet, dass etwas nicht in Ordnung ist. Übelkeit hat also ihren Sinn: Ebenso wie Durchfall ist sie eine Abwehrreaktion des Verdauungssystems, um etwas, was dort nicht hingehört, so schnell wie möglich wieder auszuscheiden. Das können verdorbene Lebensmittel sein, Krankheitserreger oder prinzipiell etwas, das eine Überreizung hervorruft. Zu viel Alkoholgenuss ist ein klassisches Auslöserbeispiel, ebenso zählen Stress, Ekel oder auch Erkrankungen wie eine „Magen-Darm-Grippe“ dazu.

Übelkeit bei Stress

Ein großer Auftritt steht bevor oder eine wichtige Prüfung: Manchen Menschen wird in solchen Situationen schlecht. Auslöser ist Stress, der auch in negativer Form wie einer schlechten Nachricht zum Tragen kommt. Der Körper reagiert mit den üblichen Abläufen: Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, Ankurbeln von Durchblutung und Puls, Muskelanspannung – kurz: Alarmbereitschaft. In diesem Moment stagnieren Verdauungsprozesse, denn die Energie wird an anderer Stelle akut mehr benötigt. Bei den meisten Menschen bleibt es bei Übelkeit, bei manchen will der Körper aber einfach schnell loswerden, was ihn gerade aufhält. Daher kann es dann zum Erbrechen oder zu häufigen Toilettengängen kommen.

Behandlung

Übelkeit und Erbrechen gehören wie eine Erkältung zu den alltäglichen Erkrankungen, hinter denen meistens nur kurzfristig anhaltende Ursachen stehen. Wem schlecht ist, der hat im Normalfall auch keinen Appetit, doch selbst wenn, sollte der Magen nur mit milden, leichten Speisen und Getränken gefüllt werden. Tee mit Fenchel, Kamille oder Pfefferminze entspannt die Verdauung und wirkt auch entzündungshemmend. Ingwer ist außerdem eine bewährte Heilpflanze, um Übelkeit und Brechreiz zu mindern. Tritt die Übelkeit vorrangig nach einem fetten Essen auf, ist sie womöglich auf eine Störung der Leber-Galle-Funktion zurückzuführen. In diesem Fall können Bitterstoffe wie aus der Königsartischocke in Hepar-SL® helfen, weil sie die Produktion von Gallenflüssigkeit anregen. 

Nach Erbrechen sollte der Magen geschont werden. Zwieback und Salzstangen sind als Snack nach wie vor bewährt, ebenso Tee mit Pfefferminze oder Kamille. Wichtig ist, viel zu trinken, da der Körper durch das Erbrechen Flüssigkeit verliert.

FAQ
  • Hat Hepar-SL® Nebenwirkungen?

    Hepar-SL® ist ein pflanzliches Arzneimittel und verfügt über eine sehr gute Verträglichkeit. Grundsätzlich kann es wie bei allen Arzneimitteln zu Nebenwirkungen kommen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. 

    Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000) wurde z. B. über leichte Durchfälle sowie über Oberbauch­beschwerden, Übelkeit, Sodbrennen oder Über­empfindlich­keitsreaktionen (z. B. Haut­ausschläge) berichtet. 

    Mehr Informationen finden Sie im Hepar-SL® Beipackzettel.

  • Was ist Hepar-SL®?

    Hepar-SL® ist ein pflanzliches Arzneimittel, das bei Verdauungsstörungen (dyspeptischen Beschwerden), insbesondere bei funktionellen Störungen des ableitenden Gallensystems, angewendet wird.

  • Wie wirkt Hepar-SL®?

    Hepar-SL® aktiviert das Verdauungssystem und steigert die Produktion der Verdauungssäfte. Das hat zur Folge, dass die schwer verdaulichen Fette aus der Nahrung besser verarbeitet werden können.

    So befreit Hepar-SL® rasch und zuverlässig von Verdauungsbeschwerden. Gleichzeitig stabilisiert Hepar-SL® die Darmflora, entlastet die Leber und unterstützt die Verstoffwechselung von Cholesterin.

  • Wann wird Hepar-SL® angewendet?

    Bei akuten Verdauungsbeschwerden bietet Hepar-SL® die pflanzliche Soforthilfe: Die Beschwerden werden rasch und spürbar gelöst. Darüber hinaus ist auch die vorbeugende Einnahme zum Essen möglich. Gut zu wissen: Hepar-SL® ist auch für die Langzeitanwendung geeignet. Mehr